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  • Evelyn Aubert & Sunil K.R.

Zum 20 Jahr Yoga Jubiläum Yoga-mehr als nur ein Hype


Seit nun über 20 Jahren Yogaübens, kann ich sagen, Yoga ist mehr als nur ein Hype. Da sind Kursteilnehmerinnen in den Kursen, die bereits bei meinem lieben Yogi Armin Gimmi in den Kursen waren und heute immer noch wöchentlich dabei sind. Natürlich ist es eher eine Seltenheit, trotzdem ist Yoga für viele mehr als nur ein Modegag. Gerade bei den Langzeityogis kann man beobachten, wie die Körperbeweglichkeit auch im Alter noch ausgezeichnet ist. Das Gleichgewicht, die Reflexe und die Dehnbarkeit bleibt erhalten, teils besser als bei den Jüngeren. Selbst wenn sich der Körper verändert und wir älter werden, Yoga geht mit. Yoga ist nicht eine starre Technik, die beschränkt ist, auf fixe Körperübungen. Nein, Yoga passt sich immer dem Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen an.


Aus eigener Erfahrung, kann ich sagen, die Verbindlichkeit mit sich selbst ist wichtig. Yoga lehrt uns, im Leben nicht wie ein Fähnchen mit dem Wind zu drehen. Ich habe in jungen Jahren selbst gerne nach dem Lust und Laune Prinzip gelebt. Ich war nicht gerne verbindlich und ständig auf der Suche. Als ich in meinen frühen 20er mit Yoga begann, habe ich schnell bemerkt, dass sich auch in meinem Alltag etwas verändert hat. Zwar waren es fast ausschliesslich Körperübungen welche ich übte, aber dennoch bewegte sich auch auf einer feineren Ebene etwas. Ich konnte es nicht genau erkennen oder erklären. Heute mit Rückblick weiss ich, es ist der Geist der stabiler wurde. Ich war verbindlich, mit mir selbst und dann auch mit dem Umfeld. Die Asanas bringen nicht nur körperliche Stabilität sondern auch mentale. Ist doch unser Geist untrennbar mit unseren Körperzellen verwoben, solange wir diesen einen, wunderbaren Körper besitzen. Wie schön, wenn wir einfach "da" sind. "Da" für uns selbst. Wenn das genügt und es nichts anderes braucht.


Yoga hat mich schon durch ziemlich turbulente Phasen im Leben begleitet. Und nicht immer hatte ich Lust mich auf die Matte zu bewegen. Im Gegenteil. Der "innere Schweinehund" wäre dann oft lieber auf dem Sofa liegen geblieben, als nochmals ins Auto zu hocken und ins Yoga zu fahren. Und siehe da, IMMER waren dies die besten Yogamomente. Wie anders man sich nach so einer Überwindung fühlt. Als ob man gar nicht mehr weiss, warum man vorher gar keine Lust hatte. Wir alle hätten gerne, wenn alles immer nach unserer Erwartung verläuft oder es grad immer Spass macht, etwas zu tun. Gerade in der heutigen Zeit wo wir so ein Riesen Angebot an Freizeitmöglichkeiten haben und wir zwischen X Möglichkeiten entscheiden können. Yoga, egal in welcher Lebensphase wir uns grad befinden, als müdes, erschöpftes Mami, als gestresster Manager, als trauriger Single, was auch immer grad im Leben los ist, Yoga passt sich immer an und verändert den Blickwinkel und das eigene Bewusstsein. Wichtig ist nur: Verbindlich sein mit sich selbst. Denn, das Leben kann man nur selbst in die Hand nehmen.


In dem Sinne; Yoga ist eine Lebensphilosophie und nicht bloss ein Hype.

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